Marius & die Jagdkapelle

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Marius & die Jagdkapelle feiern im 2015 ihren runden 10. Geburtstag. Ein Jahr zu spät. Aber das macht doch nichts.

Die Jäger begehen zusammen mit den Kindern im Publikum ihre Geburtstags--‐Tournee, bringen einen Kuchen mit und schenken sich ein „Bescht vo“ Programm mit ihren Lieblingsliedern und den alten bekannten Jägerhits. Der Konzertsaal wird musikalisch in eine Jägerfesthütte verwandelt, auf das sich die Balken biegen. Wer weiss, vielleicht wird Tombär tanzen, man munkelt, dass Oberjägermeister Brünzli auf ein Geburtstagsbsüechli kommt --‐ und zur Feier des Jahres darf evtl. sogar der Supertreffer wieder einmal ein Lied singen. Die Jäger werden frisch, frech und anders bleiben wie sie es in den letzten 11 Jahren gewesen sind, die „Punks unter den Kindermusik--‐Bands“ (Schweizer Illustrierte) werden ihrem Ruf Ehre erweisen und wären nicht „die durchgeknallteste Kindermusik--‐Gruppe des Landes“ (Züri Tipp) und „schrägste und lustigste Kinderpopband der Schweiz“ (Sonntags Zeitung), könnte sich Gross oder Klein dem hochdramatischen Jäger--‐Klamauk entziehen. Vor 11 Jahren haben sich die Jäger nach einem dramatischen Erlebnis rund um Oberjägermeister Brünzli (nachzuhören im Hörspiel „Sechs Jäger, wo nöd wönd Jage“ 2006) entschlossen, eine Musigjägermännergruppe zu gründen. Es wurde beschlossen, die Waldtiere nur noch zu erschrecken. Als „Verschreckjäger“ schleichen sie nun schon seit 11 Jahren durch Feld, Wald und über die Konzertbühnen der Schweiz und jagen das Getier im Maximalfall ins Bockshorn. Meistens aber hocken Singer/Songjäger Marius und seine Kumpels von der Jagdkapelle in ihrer Jägerhütte, klammern sich an Gitarre, Banjo, Klavier, Akkordeon, Trommel und Bass und hecken unwiderstehliche Ohrwürmer zu aberwitzigen Geschichten aus. Da wird der Löwenzahn auf der Waldrandwiese, der sich in die Kuh Lise verknallt, von ebendieser Kuh ignorant vertrampelt; das Handy vom Mami nervt und wird kurzerhand ins WC gespült; den Erwachsenen, die dauerpredigen, was man alles tun und lassen müsse, wird zur Melodie des Neue--‐Deutsche--‐Welle--‐Hits «Da Da Da» ein achselzuckendes «Bla Bla Bla» entgegengesungen und Kinderthemen wie das Trockenwerden besingen die Jäger mit dem «Lied Kei Windle me»! Aber was die Kinder am meisten freut: Die Lieder und Geschichten sind gerne etwas unkorrekt, öfters mal sogar ein bisschen fies und zeigen vor den Grossen und Wichtigen wie Oberjägermeister Brünzli kein Fünkchen Respekt – allerbester Stoff also für richtige Lausmädchen und Spitzbuben. Der Marsch der verhinderten Jagdgesellschaft auf dem breiten Grat zwischen schelmischer Flunkerei und faustdicker Lüge begeistert aber nicht nur die kleinen Zuhörer, sondern auch deren erwachsene Begleiter. Extra für die Grossen lauern in den fintenreichen Weisen der Jagdkapelle doppelte Böden und raffinierte Fallstricke. Schliesslich begeistert auch die Musik, die jeder «erwachsenen» Band alle Ehre machen würde: Das klingt mal nach Waldschrattenfolkrock und gutem, altem Country, später stampft man in der Russendisko Polka, nach 70ger Disco und im nächsten Moment rockt fadengerade der «Rehbockrock»